Protestfilm wird am Mittwochabend, 16. September 2026, ab 19 Uhr in der Gemeindeschenke Crawinkel aufgeführt

Über eine gute besuchte Filmvorführung des Dokumentarfilms „Wenn der Wind sich dreht“ – trotz schlechter Wetterprognose – freuten sich bereits am 22. August 2026 Lisa Schubach von der Falknerei am Rennsteig – hier mit dem Gerfalken Kevo-, Dieter Bernhard Hahn, einem Mitwirkenden des Films und Susanne Schmieder von der Initiativgruppe „Keine Windkraft im Wald“ Georgenthal, einer der zahlreichen Bürgerinitiativen gegen Windräder im Wald.

Unterstützt von Unternehmen, Vereinen und Bürgerinitiativen waren Filmemacher gut ein Jahr zum Thema Windkraft in ganz Deutschland unterwegs. Der Dokumentarfilm „Wenn der Wind sich dreht“ entstand. Er steht seit gut einem Monat im Videoportal „YouTube“ online. Obwohl die Langfassung 2 Stunden und 40 Minuten währt, wurde der Film knapp 230.000 Mal angeschaut. Am Mittwoch, dem 16. September 2026 um 19 Uhr, wird in der Gemeindeschenke des Ohrdrufer Ortsteils Crawinkel am Markt 18 eine 90-Minuten-Version gezeigt. Der Eintritt ist unentgeltlich und es gibt die Möglichkeit, mit Akteuren aus dem Film nach der Aufführung ins Gespräch zu kommen. Veranstalter ist dieses Mal die Interessengemeinschaft Lütsche/Thüringer Wald e.V. Der Film wird zuvor ab 18 Uhr im Deutschen Haus in Gräfenroda ebenfalls gezeigt.

Im Rahmen der Aufführung gibt es Informationen und Hinweise über die laufende Öffentlichkeitsbeteiligung zum zweiten Entwurf des zweiten Sachlichen Teilplans „Windenergie“ Mittelthüringen. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich über das Beteiligungsverfahren zu informieren und mit Unterstützung Ihre persönliche Stellungnahme vorzubereiten, teilt Susanne Schmieder von der Initiativgruppe „Keine Windkraft im Wald“ mit.

Zur Filmvorführung am 16. September lädt die Interessengemeinschaft Lütsche/Thüringer Wald für 19 Uhr in die Gemeindeschenke nach Crawinkel ein. Die Regionalplanung sieht bisher für diese Region zwei Windvorranggebiete in Wäldern vor: Das W-33 am Kammberg und das W-38 zwischen Crawinkel und Lütschetalsperre. Der Eintritt zur Filmvorführung ist unentgeltlich und es besteht die Möglichkeit, mit einigen der maßgeblichen Akteure des Filmes ins Gespräch zum kommen.

Hier in der Region betrifft dies die Windvorranggebiete W 33 (Geratal), W 38 (Crawinkel) und W 39 (Georgenthal/Gräfenhain). Unter der Adresse keine-windkraft-im-wald.de kommt man zu einem Stellungnahme-Assistenten, der es vereinfacht, die Stellungnahmen abzugeben. Zu den Filmvorführungen kommt auch die Falknerin Lisa Schubach von der Greifenwarte Falknerei am Rennsteig mit ihrem Gerfalken Kevo. Im Areal der Falknerei gab es bereits am 22. August eine Vorführung des Films, die trotz schlechter Wetterprognose gut besucht war.

Auf der Petitionsplattform des Thüringer Landtages kann man, wenn man selbst angemeldet ist, bereits eine Petition gegen Windenergieanlagen im Wald unterzeichnen. Die Initiative dafür kam aus Südthüringen. Eine weitere Petition, die die Bürgermeister der Landgemeinde Erholungsort Georgenthal, der heilklimatischen Kurstadt Friedrichroda und des Erholungsortes Tambach-Dietharz auf den Weg bringen werden, wird dort auch in Kürze zur Zeichnung bereitstehen.

An vielen Stellen im Landkreis Gotha sind Protestbanner wie hier in Georgenthal angebracht.